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Sumatrabarbe

Die Sumatrabarbe (Puntigrus tetrazona) ist ein kleiner, aktiver, ungestümer Schwarmfisch aus Südostasien, erkennbar am silbrig-goldenen Körper mit vier kräftigen schwarzen Querbinden und leuchtend orangeroten Akzenten an Maul und Flossen.

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Sumatrabarbe
Lebenserwartung
5-6 Jahre
Kategorie
Fische
Sprache
Deutsch

Überblick

Die Sumatrabarbe (Puntigrus tetrazona) ist ein kleiner, aktiver, ungestümer Schwarmfisch aus Südostasien, erkennbar am silbrig-goldenen Körper mit vier kräftigen schwarzen Querbinden und leuchtend orangeroten Akzenten an Maul und Flossen. Robust und voller Energie, ist sie seit Langem beliebt, doch wegen ihres lebhaften, mäßig aggressiven Wesens muss sie in richtigen Gruppen und mit passenden Mitbewohnern gehalten werden.

Naturgeschichte

Heimisch in klaren und leicht gerbstoffhaltigen Bächen, Nebenflüssen und Waldtümpeln auf Sumatra und Borneo, mit eingebürgerten Beständen anderswo in Südostasien. Diese Gewässer sind warm, sauerstoffreich und oft fließend, mit sandigem oder kiesigem Grund, Holz und Pflanzeninseln. Die Art lebt in aktiven Gruppen im freien Wasser und ist ständig unterwegs.

Aussehen

Erwachsene Tiere werden 5-7 cm groß. Der Körper ist silbrig-golden bis bernsteinfarben, mit vier scharfen schwarzen Querbinden - eine durch das Auge, eine hinter den Kiemen, eine in der Körpermitte und eine an der Schwanzwurzel. Maul, Rückenflossenrand und Flossen tragen einen leuchtend orangeroten Hauch, am kräftigsten bei dominanten Männchen. Es gibt auch Zuchtformen, darunter Grün (Moosbarbe), Albino und Langflossen.

Wesen & Vergesellschaftung

Lebhaft, kühn und schwarmbildend - aber auch mäßig aggressiv und neigt zum Flossenzupfen. Sumatrabarben müssen in Gruppen von mindestens 6, ideal 8-10 oder mehr gehalten werden. In ausreichender Zahl lenken sie ihre Energie in Jagen und Rangeleien innerhalb des eigenen Schwarms, was sie beschäftigt und das Zupfen an anderen Fischen stark verringert. In kleinen Gruppen richten sie diese Sticheleien gegen ihre Mitbewohner.

Sie passen zu robusten, schnellen Gesellschaftsfischen ähnlicher Größe: anderen Barben, Danios, größeren Bärblingen, Regenbogenfischen und vielen Welsen wie Panzerwelsen und Harnischwelsen. Meide langsame oder langflossige Mitbewohner - Bettas, Skalare, Guppys und Zuchtgoldfische -, deren wehende Flossen ein unwiderstehliches Ziel sind. Halte sie nicht mit scheuen oder viel kleineren Fischen.

Beckengröße & Einrichtung

Minimum: 75 Liter für eine Gruppe von 6-8 Tieren.

Es sind schnelle Schwimmer, die freie waagerechte Länge zum Ziehen und Jagen brauchen, daher ist ein langes Becken viel besser als ein hohes. Biete Sand oder feinen Kies, Wurzelholz, Steinaufbauten und Bepflanzung an den Seiten und hinten und lass in der Mitte eine freie Schwimmbahn. Gute Strömung und viel Sauerstoff am Filterauslass schätzen sie. Eine feste Abdeckung ist unverzichtbar - aktive Barben können springen.

Wasserwerte

  • Temperatur: 22-27 °C.
  • pH: 6,0-7,5 (leicht sauer bis neutral bevorzugt).
  • Weiches bis mittelhartes Wasser.
  • Ammoniak 0, Nitrit 0, Nitrat <30 ppm.

Ernährung

Hungriger, eifriger Allesfresser. Biete hochwertige Flocken oder sinkende Mikropellets als Grundfutter, ergänzt durch gefrorene oder lebende Rote Mückenlarven, Wasserflöhe und Salinenkrebse sowie gelegentlich blanchiertes Gemüse oder Spirulina als Abrundung. Füttere ein- bis zweimal täglich kleine Portionen und vermeide Überfütterung - sie betteln ständig.

Gesundheit & Lebenserwartung

5-6 Jahre.

Häufige Probleme:

  • Ichthyo (Weißpünktchenkrankheit).
  • Flossenfäule durch schlechte Wasserqualität.
  • Stress und Aggression bei zu kleinen Gruppen.
  • Todesfälle beim Einfahren, wenn sie eingesetzt werden, bevor das Becken stabil ist.

Vor- & Nachteile

Vorteile: robust, aktiv, auffällige Farbe und Zeichnung, unterhaltsames Verhalten, leicht zu füttern. Nachteile: mäßig aggressiver Flossenzupfer; muss in richtigen Gruppen gehalten werden; ungeeignet mit langflossigen oder scheuen Mitbewohnern; braucht freie Schwimmlänge.

Sumatrabarbe - häufige Fragen

Wie viele Sumatrabarben sollte ich halten?
Mindestens 6, ideal 8-10 oder mehr. In größeren Gruppen bleibt das Zupfen innerhalb des Schwarms und weit weg von anderen Fischen.
Warum zupfen Sumatrabarben an Flossen?
Es ist natürliches Rangordnungsverhalten. In zu kleinen Gruppen richten sie es gegen Mitbewohner - besonders gegen langsame, langflossige Fische. Ein ausreichend großer Schwarm ist die Lösung.
Sind sie gute Anfängerfische?
Wegen ihrer Robustheit ja, aber sie sind kein friedlicher Gesellschaftsfisch. Am besten passen sie zu Anfängern, die ihr ungestümes Wesen einplanen, statt sie mit empfindlichen Arten zu mischen.
Mit wem kann ich sie halten?
Mit robusten, schnellen Fischen ähnlicher Größe: anderen Barben, Danios, Regenbogenfischen, größeren Bärblingen, Panzerwelsen und Harnischwelsen. Meide Bettas, Skalare, Guppys und Zuchtgoldfische.

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Fragen zur Gesundheit deines Tieres wende dich bitte an eine Tierarztpraxis.

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