Guppy
Der Guppy (Poecilia reticulata) gehört zu den beliebtesten und einfachsten tropischen Süßwasserfischen - farbenfroh, robust, friedlich und berühmt für seine Fruchtbarkeit.
KI-Illustration Überblick
Der Guppy (Poecilia reticulata) gehört zu den beliebtesten und einfachsten tropischen Süßwasserfischen - farbenfroh, robust, friedlich und berühmt für seine Fruchtbarkeit. Oft der erste Fisch für Aquarien-Neulinge und ein fester Bestandteil von Gesellschaftsbecken.
Naturgeschichte
Heimisch in Südamerika (Trinidad, Venezuela, Guyana, Brasilien). Lebendgebärend - bringt lebende Junge statt Eier zur Welt. Weltweit gibt es eingeschleppte, invasive Bestände.
Aussehen
Erwachsene Tiere: Weibchen 4-6 cm, Männchen 3-4 cm. Männchen haben leuchtende Farben und lange, wallende Schwanzflossen; Weibchen sind größer, aber schlichter.
Hunderte Zuchtformen: Cobra, Snakeskin, Mosaik, Tuxedo, Halbschwarz, Albino und viele mehr.
Wesen & Vergesellschaftung
Friedlich. Ausgezeichnet in Gesellschaftsbecken mit anderen kleinen, friedlichen Fischen. Meiden solltest du:
- Flossenzupfer (Sumatrabarben, manche Salmler).
- Große Raubfische.
Gut kombinierbar mit: kleinen Salmlern, Panzerwelsen, Ohrgitter-Harnischwelsen, friedlichen Lebendgebärenden (Platy, Molly).
Beckengröße & Einrichtung
Minimum: 40 Liter für eine Gruppe von 5-7 Tieren. Größer ist besser.
Halte mindestens 3 - Guppys leben in Schwärmen beziehungsweise Gruppen.
Wenn du keinen Nachwuchs möchtest, halte reine Männchen- oder reine Weibchengruppen. Gemischte Gruppen bringen ununterbrochen Jungfische hervor - Weibchen können Sperma speichern und aus einer Paarung mehrere Würfe bekommen.
Wasserwerte
- Temperatur: 22-28 °C.
- pH: 6,8-7,8 (verträgt eine große Spanne).
- Härte: mittelhart bis hart.
Ernährung
Allesfresser. Wilde Guppys fressen Algenreste, Kieselalgen, Wirbellose, Zooplankton, Detritus, Pflanzenteile und Insektenlarven aus dem Wasser (Wikipedia). Im Becken ist Flocken- oder Mikropelletfutter für tropische Fische das Grundfutter, dazu anderes Futter für Ausgewogenheit und Beschäftigung, wie die RSPCA rät.
| Geben | Meiden |
|---|---|
| Flocken oder Mikropellets für tropische Fische als Grundfutter | Goldfischflocken: Ihre Nährstoffgehalte sind anders (RSPCA) |
| Gefrorene Wasserflöhe (Daphnien) oder Salinenkrebse, vollständig aufgetaut, laut RSPCA eine ausgezeichnete Ergänzung für tropische Fische | Urlaubs-Futterblöcke: Sie geben schnell viel Futter ab, und das meiste kann verrotten (RSPCA) |
| Zerbröseltes gekochtes Eigelb oder etwas Salatblatt, was die RSPCA je nach Art auszuprobieren vorschlägt | Mehr Futter, als die Fische in zwei bis fünf Minuten fressen |
Füttere zwei- bis dreimal täglich so viel, wie die Fische in zwei bis fünf Minuten fressen. Zu wenig füttern ist sicherer als zu viel, denn schlechte Wasserqualität schadet Fischen mehr als Futtermangel (RSPCA).
Gesundheit & Lebenserwartung
1,5-3 Jahre.
Häufige Probleme:
- Inzuchtschwäche - moderne Guppy-Zuchtformen sind oft schwach; Tiere von seriösen Züchtern halten besser.
- Ichthyo.
- Flossenfäule.
- Fischtuberkulose (selten).
- Bauchwassersucht.
Vor- & Nachteile
Vorteile: leuchtende Farben, friedlich, einfach zu halten, vermehren sich leicht, ideal für Anfänger. Nachteile: kurze Lebensdauer, ständiger Nachwuchs in gemischten Becken, schwache Inzuchtlinien.
Guppy - häufige Fragen
Was fressen Guppys?
Vermehren sie sich wirklich so leicht?
Kann ich nur Männchen halten?
Wie alt werden sie?
Ein Anfängerfisch?
Quellen
Quellen, auf die sich dieses Profil stützt und die im Text verlinkt sind:
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